Workshop Knoten und Spleißen am So 08.02.2026

Workshop Knoten und Spleißen am So 08.02.2026

Liebe Mitglieder des Segel-Club Hansa,

wir laden Euch herzlich zum Workshop „Knoten & Spleißen“ ein!

Sonntag, 08. Februar 2026

Beginn: 11.30 Uhr

Ort: Messe unseres Bootshauses in Lübeck

Der Workshop wird von Thomas Jönck, Thomas Wöhnke und Jeffrey Giesler geleitet und dauert voraussichtlich etwa vier Stunden. In dieser Zeit beschäftigen wir uns praxisnah mit den Themen

– Knoten

– Softschäkel spleißen

– Leinen aufschießen

– Taklinge

Egal ob zur Auffrischung oder zum Dazulernen – wir freuen uns auf einen lehrreichen und geselligen Workshop mit Euch.

 

Gode Wind – ahoi!

Euer Club-Vorstand

Segel-Club Hansa von 1898 e.V.

-vertreten durch den Vorstand: 1. & 2. Vorsitzender –

Wakenitzufer 11

23564 Lübeck

https://segel-club-hansa.de

 

Fotohinweis: Bundesarchiv_Bild_183-12958-0008,Segelschulschiff__Wilhelm_Pieck,_Besatzung

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Attribution: Bundesarchiv, Bild 183-12958-0008 / CC-BY-SA 3.0

 

Ein paar nautische Fach-Weisheiten lauten „Knoten auf Zeit, halten in Ewigkeit“ und „Wer keinen Knoten kann, macht acht“, dazu passend:

James Last & Orchester – Biscaya 1982 – vorgetragen auf dem Segelschulschiff “Gorch Fock”

Die nautischen Weisheiten
 
  • „Knoten auf Zeit, halten in Ewigkeit“
    Dieser Spruch ist eine ironische Warnung vor dem sogenannten „Überhandknoten“ oder wildem Gezeise. Ein Knoten, der unter Stress oder Zeitdruck hastig und falsch geknüpft wurde, zieht sich unter Last oft so fest, dass er nie wieder zu lösen ist (er wird „unklar“). Ein fachgerechter Seemannsknoten hingegen zeichnet sich dadurch aus, dass er sicher hält, aber auch nach extremer Belastung leicht zu lösen ist.
  • „Wer keinen Knoten kann, macht acht“
    Dies spielt auf den klassischen Achterknoten an, der als Stopperknoten dient. Der Witz dabei: Wer die korrekte Knotentechnik nicht beherrscht, wickelt die Leine meist so oft kreuz und quer, bis sie irgendwie hält – was am Ende oft aussieht wie eine wirre Ansammlung von Achten (oder einfach nur ein unbrauchbares Knäuel).
 
Der passende Soundtrack: James Last – „Biscaya“ (1982)
 
  • Der Song: Das markante Akkordeon-Thema nimmt schön lautmalerisch die Weite des Meeres und das Rollen der Wellen auf.
  • Die „Gorch Fock“: Es gibt legendäre Aufnahmen von Auftritten und Musikvideos, in denen die weiten Segel der Gorch Fock (dem Segelschulschiff der Deutschen Marine) mit der beschwingten Leichtigkeit von Lasts „Happy Sound“ kombiniert wurden.
  • Symbolik: Das Stück „Biscaya“ ist nach der Biskaya benannt, einer Meeresbucht im Atlantik, die für ihren schweren Seegang und Stürme berüchtigt ist. Dass James Last daraus eine so harmonische, fast sehnsüchtige Melodie machte, spiegelt die Romantik der Seefahrt wider, die trotz der harten Arbeit (und der komplizierten Knoten) immer mitschwingt.
Der Song zeigt wunderschön die Verbindung von handwerklicher Präzision an Deck und die Leichtigkeit der Musik im Wind…
 
Einfach nur Segeln … Gode Wind – Ahoi!